Pastor Hoffmann geht in den wohlverdienten RUHESTAND!

Die  Gemeinde St. Barbara verabschiedet ihn mit einer feierlichen Messe am

20. September  in der 11.30 Uhr Messe, also am kommenden Sonntag!

 

Dazu sind Sie herzlich eingeladen!

Anschließend soll es noch einen kleinen Empfang bei gutem Wetter im Gemeindegarten geben.

 

Unsere Kirche fasst inzwischen 60 Kirchenbesucher, natürlich sollte man sich deshalb vorher gerne im Gemeindebüro anmelden:
Di, Mi + Fr. von 10 – 12 Uhr sind wir erreichbar unter 0201 555405

 

Wir wünschen unserem Herrn Pastor alles Gute und noch viele segensreiche Tage, die er in seinem Ruhestand voll und ganz genießen soll und darf!
Wir freuen uns auf eine schöne Feier mit Pastor Hoffmann und mit Ihnen!


Pfarrer Dr. Andreas Geßmann zur Verabschiedung von Pastor Dr. Peter Hoffmann:

Seit Januar 2005 ist Dr. Peter Hoffmann zunächst als Pfarrer und später als Pastor der Gemeinde St. Barbara in Essen-Kray tätig. Zusätzlich hat er von 2008 bis 2016 und seit September 2019 die Rolle des stellvertretenden Pfarrers der Pfarrei St. Laurentius übernommen. Dabei hat er das pastorale Leben unserer Pfarrei durch seine gewissenhafte, ausgleichende und besonnene Art bereichert. Wir freuen uns, dass er als Ruhestandsgeistlicher auch weiterhin bei uns in der Pfarrei wohnt und sich nach seinen Möglichkeiten einbringen wird. So danken wir Herrn Pastor Dr. Hoffmann für seinen sehr engagierten Dienst herzlichst und wünschen ihm für seinen Ruhestand Gottes reichen Segen.

 

Pfarrer Dr. Andreas Geßmann

18.09.2020


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Krayer Bevölkerung durch die Industrialisierung sehr stark an. Da der Weg zur Laurentiuskirche in Steele beschwerlich war, gründeten Bürger 1887 einen Kirchbauverein. In den Jahren 1893/1895 wurde die Kirche nach dem Entwurf des Architekten Josef Kleesattel gebaut und eingeweiht. Sie wurde unter das Patronat der Heiligen Barbara, der Patronin der Bergleute gestellt. Ein Barbarareliquiar befindet sich an der rechten vorderen Säule. Der aus den römischen Katakomben stammende Grundstein ist an der Orgelbühne zu sehen.

 

Die Kirche hat drei neugotische Flügelaltäre:

  • in der Mitte den Hochaltar
  • rechts und links den Josefs- und Marienaltar.

 

Besonders beeindruckend sind die Fenster. Die Firma Oidtmann aus Linnich erstellte sie im Nazarenerstil, eine romantisch-religiöse Kunstrichtung des 19. Jahrhunderts.
Sie erzählen vom Leben Jesu.

 

Da im Krieg lediglich die Taufkapelle zerstört wurde , ist bis heute ein geschlossener Gesamteindruck der Kirche erhalten geblieben. Nur der Chorraum wurde 1964 durch den Architekten Wolfgang von Chamier gemäß den Liturgiebestimmungen des zweiten Vatikanischen Konzils umgestaltet.


Ein 1922 hinzugefügtes Kriegerdenkmal von Dr. Karl Meuser wurde beim Einbau der Walcker-Orgel an die äußere Nordseite der Kirche gestellt.


Der Turm ist mit 72,72 m der höchste Kirchturm in Essen.

 

Auf dem Bürgersteig vor der Kirche liegen zwei „Stolpersteine“ zum Gedenken an das aus der Gemeinde kommende Ehepaar Bernhard und Maria Kreulich, das am 28. Januar 1944 zum Tode verurteilt wurde.