9. Mai



Lesung: Apg 13,44-52

 

Wir wenden uns jetzt an die Heiden
Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antióchia versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören. Als die Juden die Scharen sahen,  wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus. Paulus und Bárnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden. Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein. Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren.as Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend. Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen    und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Bárnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikónion.
Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.

 

Anwortpsalm: Ps 98 (97),1.2-3b.3c-4 (R: vgl. 3cd)

 

Kv Alle Enden der Erde sehen das Heil unsres Gottes. - Kv
Singt dem Herrn ein neues Lied; *
denn er hat wunderbare Taten vollbracht.
Er hat mit seiner Rechten geholfen *
und mit seinem heiligen Arm. - (Kv)
Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht *
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld *
und an seine Treue zum Hause Israel. - (Kv)
Alle Enden der Erde *
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, *
freut euch, jubelt und singt! – Kv

 

Evangelium: Joh. 14,7-14

 

Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt,    werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philíppus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm:    Schon so lange bin ich bei euch    und du hast mich nicht erkannt, Philíppus? Wer mich gesehen hat,    hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin    und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage,    habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt,    vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht,    glaubt wenigstens aufgrund der Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt,    wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet,    werde ich tun,    damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.