Umnutzung der Kirche St. Marien

Stellungnahme von Pfarrer Dr. Andreas Geßmann


Fotos: SCHLUN-Gruppe
Fotos: SCHLUN-Gruppe

Zur Umnutzung der Kirche St. Marien im Steeler Rott teilt Pfarrer Dr. Andreas Geßmann Folgendes mit:

 

Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten haben wir nunmehr mit der Schlun-Projektentwicklung GmbH einen Investor gefunden, der in der Kirche St. Marien Wohnraum schaffen wird. Dieser Plan entspricht unserer Vorstellung von einer sinnvollen und würdigen Weiternutzung dieses Kirchenstandortes. Seitens der Kirchengemeinde war es uns wichtig, dass der Charakter der Marienkirche erhalten bleibt. Erfreulicherweise konnte diese Umbaumaßnahme mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden. Auch das bischöfliche Generalvikariat hat nach der Vorlage der entsprechenden Pläne dem gesamten Vorhaben vorbehaltlos zugestimmt. Der Beginn der Baumaßnahmen ist für Mitte des Jahres 2020 geplant.


Nach Angaben des Kita-Zweckverbandes läuft die Kita St. Marien bis zum Sommer 2022 weiter und soll nach derzeitiger Planung dann in einer neuen, erweiterten Kita St. Altfrid zusammengeführt werden.


Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen der Kleiderkirche wird diese mit Anfang des neuen Jahres ihren Betrieb einstellen. In besonderer Weise danken wir den ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen der Kleiderkirche. Durch ihr großartiges Engagement konnte in kürzester Zeit ein Angebot aufgebaut werden, bei dem Geflüchtete in Notsituationen direkte Hilfe erfahren haben.
Für die Flüchtlingsarbeit gilt es eine neue Perspektive zu entwickeln und sich in verstärkter Form der Integrationsfrage zu widmen, möglicherweise in Verbindung mit der Flüchtlingsberatung der cse (Caritas und Skf Essen) in unserem Pfarrzentrum und dem anstehenden Aufbau der Sozialkirche in St. Barbara.