Das "andere" Ostern



Ostern zwei zwanzig, wie war das für mich,
Jesus, ich frag mich, konnt ich mich besinnen auf dich.
Wie habe ich die Fastenzeit erlebt,
gab es was, dass mich belebt.
Mitten hinein brach Corona herein,
die Menschen wurden isoliert, blieben ziemlich allein.
Kirchen, Schulen, Restaurants und so weiter, wurden geschlossen,
es fühlte sich an, als wäre die Welt in Eis gegossen.
Nur das Virus, schritt unaufhörlich weiter,
dehnte sich auf unserer Welt aus, immer breiter.
Wir hingegen kauften Regale leer,
Toilettenpapier, Mehl und Nudeln, nichts war zu schwer.
Wohin damit, war erst mal egal,
was leer blieb, war im Supermarkt so manches Regal.
Auch für uns seitens der Kirchen, galt es sich umzustellen,
neue Angebote für die Menschen aufzustellen.
Der Kreativität galt es neuen Raum zu geben
und so durften wir vielfach geniales erleben.
In St. Altfrid und St. Antonius wurde die Kirche zum Gebet aufgelassen,
es galt die Regel, Abstand halten und sich nicht anzufassen.
So konnten die Menschen zum Herrgott in die Kirche rein,
um zu erleben mit ihm fast alleine zu sein.
Sie lernten die Kirche ganz neu zu erkennen,
begannen mir ihre Gedanken zu nennen.
Der Kreuzweg wurde dabei intensiv wahrgenommen,
sie fühlten neue Kraft durch die Stationen zu bekommen.
Und die Kirche wurde wie von Zauberhand mit Blumen geschmückt,
nicht nur ich war von diesem Anblick entzückt.
Weiter putzten die Kirchbesucher dort wo Schmutz entstand,
auch der verschwand, wie von Geisterhand.
Statt dem Osterhäschen kamen Tauben herein,
brachten statt der Eier nur Schmutz hinein.
Viele Stunden wurden im Gebet verbracht
und der Opfer und Helfer der Pandemie gedacht.
Man war verbunden in ganz neuer Art,
jeder erfüllte wohltuend einen ganz anderen Part.
Gesegnete Palmzweige wurden nach Hause und zu den Nachbarn getragen,
man erfreute sich, dem anderen von Jesu Einzug zu sagen.
Und an Gründonnerstag wurde in vielen Familien dem Abendmahl gedacht,
eine Freundin, hat sich für ihre Freundin was Besonderes ausgedacht.
Sie wusch ihr im Gedenken die Füße,
dass waren von ihr an Jesus besondere Grüße.
Und gebetet wurde an vielen Stellen,
ich bin von überzeugt, die Beter konnten Steele erhellen.
Karfreitag blieb die Pfarrei nicht stehen,
viele sah man kommen und gehen,
um dem Kreuz die Ehre zu erweisen
und so die Zugehörigkeit zu Jesus zu beweisen.
Auch am Tag der Grabesruhe, waren die Kirchen offen,
diese Zeichen, die wir gaben, lassen die Menschen hoffen.
Darauf das Auferstehung wird geschehen,
konnten wir doch überall deren Zeichen sehen.
So feierten wir stellvertretend für die ganze Pfarrei,
über YouTube waren viele in St. Joseph dabei.
Später konnte man von der neuen Osterkerze dann das Licht mit nach Hause nehmen,
um Jesu Auferstehung ganz neu zu erleben und das Osterhalleluja zu vernehmen.
Von einem Menschen außerhalb des Bistums noch ein Bericht,
wie er anderen Menschen bringt ein Licht.
Es ist der Lars an den Rollstuhl gebunden,
doch lebt er sein Leben unumwunden,
mit Mundmalerei etc. füllt er des Tagesstunden.
In Überlingen am Bodensee ist er zuhause,
bei ihm verbringe ich im Urlaub so manche Pause.
Mein Sohn hatte dort sein soziales Jahr gemacht
wohin uns die wertvolle Freundschaft gebracht.
Lars malt jetzt Bilder für Menschen in der Pandemie,
am besten ihr schaut es euch an, nach dem wie.
Tutorial Sonne + Blumenstrauß, Lars Höllerer gilt es einzugeben,
um selbst zu schauen was ihr könnt erleben.
Den Link ich noch dazu einfüge,
ich denke mal, das das genüge.

Von daher wünsche ich noch eine gute Osterzeit,
bleibt gesund und jederzeit für Gott bereit.

Diakon Herwath Schweres