Liebe Schwestern und Brüder



Bei vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern geht in diesen Tagen Angst und Sorge um, bezüglich der aktuellen Krise, die sich zurzeit weltweit auswirkt, die Corona Krise.  Auch Christinnen und Christen machen hier keine Ausnahme. Wir wissen nicht, was wird. Das schürt Ängste, verunsichert und wirft Frage auf, was werden wird, wie es unseren Liebsten geht und vieles mehr, ob wir vielleicht selber betroffen werden könnten. In den Nachrichten hören wir von morgens bis abends, wie sich die Corona Krise entwickelt, wie wir mit ihr umgehen sollen, welchen Anordnungen wir Folge zu leisten haben. Vieles ist nicht mehr so, wie es vor Wochen war. Wo findet der Mensch in dieser Situation Ruhe, Kraft und Zuversicht. Auch mir geht es nicht anders. So fiel mir eine Stelle aus dem Römerbrief ein, die ich hier zitieren möchte. Paulus schreibt an die Römer: „Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn*. (vgl. Röm 8, 39 f.)
Diese Stelle aus dem Römerbrief kann Hoffnung und Zuversicht wecken und macht deutlich, dass Gott immer zu uns steht, egal, was geschieht. Seine Liebe zu uns Menschen hat niemals aufgehört, sie ist unverbrüchlich. Geben wir uns in Gottes gute Hände, im Vertrauen darauf, dass er immer bei uns ist, in jeder Situation.

 

Ihr Pastor Ludwig Opahle