Die Rikscha – Damit Kirche in die Stadt passt

Ein außergewöhnliches Projekt steckt in den Kinderschuhen.


Kirche ist nicht nur in unseren Kirchengebäuden präsent.
Schon seit vielen Jahren gibt es Initiativen, die jenseits von Gotteshäusern und „klassischen“ Seelsorgesituationen wie der Katechese oder in Trauerfällen mit Menschen in Kontakt kommen möchten.
Das gilt für Katholiken und Evangelische Christen gleichermaßen.
„Citypastoral“ ist die Überschrift über Angebote, bei denen sich Kirche mit unterschiedlichsten Schwerpunkten gerade dort als Gesprächspartnerin anbietet, wo ohnehin viele Menschen unterwegs sind: in der Innenstadt.

Das Bistum Essen ist seit einigen Jahren mit der Entwicklung und Umsetzung eines Zukunftsbildes beschäftigt. Seit dem Sommer 2013 beschreibt man dabei mit dem Zukunftsbild sieben Eigenschaften, die unser Leben und Wirken prägen sollen: berührt, wach, vielfältig, lernend, gesendet, wirksam und nah.

Die Pfarrkirche St. Laurentius in Essen-Steele steht als Gebäude zwar nicht weit weg von der Fußgängerzone, wird aber nicht zwangsläufig passiert.
Sie ist von der Einkaufsmeile aus nicht zu sehen – man bekommt sie nur für einen Moment zu Gesicht, wenn man die Fußgängerbrücke überquert, die vom Verkehrsplatz zur Fußgängerzone führt.

Durch die Stichworte „nah“ und „gesendet“ aus dem Zukunftsbild angeregt, entstand die Idee, die Kirche zu den Menschen zu bringen und das in Form eines mobilen Wiedererkennungszeichens:
Eine Rikscha soll als Eyecatcher dienen, auf Dauer zum Wiedererkennungszeichen werden und zugleich Kirche präsent, erfahrbar und ansprechbar machen.

Über den Einsatz dieses Fahrzeugs können in der Steeler City und an anderen Orten vielfältige, niederschwellige Angebote ermöglicht werden, die, wenn die Rikscha mit „Kirche“ verbunden wird, allein durch die Präsenz der Rikscha deutlich machen: Gott ist in der Stadt. ER ist nahe.

Standorte

Haltestelle:

Immer dienstags (ungerade Woche)
um 10 Uhr irgendwo in Steele

 

Totengedenken:

Herzliche Einladung, Namen Verstorbener auf Kiesel zu bringen. In den Gottesdiensten Allerheiligen, Allerseelen und am Totensonntag werden die kath. und ev. Gemeinden für diese Menschen beten. Die Kiesel werden zu einem Bild zusammengefügt.

24.11. ab 10 Uhr: Parkfriedhof

 

Weihnachtsmarkt Steele:

samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr
Musik und Texte zum Lauschen.
Ruheplatz in der Rikscha.



Kontakt:

Birgit Kopal - Gemeindereferentin

Telefon: 0201 55797081

Email

Instagram: die_rikscha