Namen des Monats

Das Pax Christi Licht brennt

am Freitag, 01.05., für Karl Sprenger – für die Kinder Helga, Hilde, Helmut, Hedda, Holde und Heide Goebbels, von ihren Eltern vergiftet 1945 – für Christen, die in Mydiat, Türkei, und an anderen Orten 1993-94 durch kurdische Terroristen ermordet wurden –

 

am Samstag, 02.05., für Christel Theisen-Passarge und ihre Söhne Günter und Dieter – für Wilhelm Ricken – für Richard Sauerbrei – für Rajiv Verma und Renu Pal, Brautpaar aus Nordindien; Angehöriger unterschiedlicher Kasten; deshalb kurz nach ihrer Hochzeit in ihrem Heimatdorf gesteinigt 2011 –

 

am Sonntag, 03.05., für Anna Maria (Settela) Steinbach, Sinti-Mädchen, mit 244 anderen Sinti und Roma aus den ­Nie­der­landen nach Auschwitz transportiert im Mai 1944; und im Gedächtnis aller Getöteten in den Kon­zentrationslagern und Gefängnissen so vieler Länder – für den Schüler Rudolf Uhrmeister – für Edith Mendel, jüdi­scher KZ-Häftling und 7000 Mitgefangene, bei der Bombardierung der Schiffe 'Cap Arcona' und 'Thiel­beck' 1945 in der Neustädter Bucht/­Ostsee ertrunken oder von den Wachmannschaften erschossen – für Hubert Maas – für Richard Nicolay – für Marcella Berger – für Armando Cañizales, 17 Jahre, Musiker bei der Orchesterstiftung Sistema in Caracas (Venezuela), bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei getötet 2017 –

 

am Montag, 04.05., für Carl von Ossietzky, Friedensnobelpreisträger 1936; Schriftsteller und Pazifist; seit 1933 in Konzentrationslagern; gestorben 1938 in Berlin – für Heinz Arntzen – für Sepp Feist – für Werner Karl Rudat – für Sevgi und Habib Ari Celebi, Brautleute, mit weiteren 42 Menschen in dem Dorf Bilgeköy (Türkei) bei einem Überfall auf die Hochzeitsgesellschaft wegen einer Familien-Fehde ermordet 2009 –

 

am Dienstag, 05.05., für Epaminondas Tsakalis, Angeliki Papathanasopoulou und Paraskevi Zoulia, bei einem Brandbomben-Angriff randalierender Autonomer auf die Marfin-Bank in Athen im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die Sparpläne der griechischen Regierung ums Leben gekommen 2010 – für Adolf Sluy­terman von Lange­weyde – für die Journalisten Ronald Bruce Laramy – Bruce Pigott – Michael Birch – John Cantwell und für den Diplomaten Hasso Rüdt von Collenberg, alle erschos­sen in Saigon 1968 –

 

am Mittwoch, 06.05., für Franz-Josef Tintrop – für John Joseph, Bischof von Faisalabad/Pakistan, kämpfte gegen das Blasphemie-Gesetz, nach dem Menschen wegen Beleidigung des Islam zum Tod verurteilt werden können; ermordet 1998 – für Pim Fortuyn, niederländischer Publizist und Politiker; ermordet in Hilversum 2002 –

 

am Donnerstag, 07.05., für Franz Offergeld – für Michael Teuber, Richter am Amtsgericht Essen, ermordet 1998 – für Ruben, 9 Jahre, und Julian, 7 Jahre, niederländische Brüder; nach familiären Problemen vom eigenen Vater ermordet 2013 – für Peggy Knobloch, 9 Jahre, aus Lichtenberg in Oberfranken; vermisst seit Mai 2001, von einem unbekannten Täter ermordet und erst 15 Jahre später in einem Waldstück in Thüringen aufgefunden 2016 –

 

am Freitag, 08.05., dem Tag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands 1945: im Gedächtnis der Millionen Getöteten aus allen betroffenen Völkern Europas und Nordafrikas – im Gedächtnis der 2,1 Millionen Menschen, getötet bei Flucht und Vertreibung im Osten in den Jahren 1933-1945 – für Leo Vatter – für die Eheleute Carl und Meta Hellmich – für Manfred Grassmann – für Michael McIlveen, katholischer Jugendlicher; in Ballymena/Nordirland von zwei Männern bei einer Attacke aus religiösen Gründen tödlich verletzt und verstorben 2006 –

 

am Samstag, 09.05., für Josef Brinkmeier – Karl Daniels – Walter Pauli und Werner Sauber, Getöteter und Täter – für Aldo Moro, italienischer Politiker; als Geisel ermordet 1978 –

 

am Sonntag, 10.05., für Emil Max Westhoff – im Gedächtnis aller Getöteten unter verschiedenen Regimen in Kambodscha – und am Tag der Konstituierung des ‘neuen’ Südafrika 1994 für alle Menschen, die durch APARTHEID und Rassenkampf getötet wurden, überall auf der Erde – und in Fürbitte für alle, die dadurch bedroht sind –

 

am Montag, 11.05., für Camille Lepage, französische Fotojournalistin, getötet in der zentralafrikanischen Republik 2014 – für Cetin Mert, 5 Jahre, türkischer Junge, ertrunken auf DDR-Gebiet in der Spree mitten in Berlin, weil von den dortigen Grenztruppen keine Hilfe geleistet wurde; sein Tod mahnt, Menschenleben und Menschenrecht vor alle Ideologien zu stellen – für Anton Schmitt – für den Minister Heinz Herbert Karry, ermordet 1981 – für Nick Berg, Geisel im Irak, enthauptet 2004 – für Philipp Müller, in Essen-Rüttenscheid bei der Auflösung einer verbotenen Demonstration gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik von einer Polizeikugel tödlich getroffen 1952 –

 

am Dienstag, 12.05., für Karl Hoss – für Adolf Freiherr von Harnier, Initiator eines Wider­stands­kreises, im Zuchthaus Straubing verstorben 1945 – für das Kind Lothar Tretziak – für den jungen Russen Maxim Turk – für Leon, 18 Tage, Kind aus Essen-Altenessen; von seinem Vater erschlagen, weil der schreiende Säugling ihn bei Internetspielen störte; nach wenigen Tagen an den Kopfverletzungen gestorben 2014 – für Niklas Pöhler, 17 Jahre, Jugendlicher aus Bonn-Bad Godesberg; nach einem Konzert von einer Gruppe junger Männer schwer verletzt und verstorben 2016 –

 

am Mittwoch, 13.05., für Miki Nozawa, japanischer Koch auf der Insel Sylt, von zwei Gästen, denen das Essen nicht geschmeckt hatte und die daher nicht bezahlen wollten, verprügelt und an den Verletzungen gestorben 2013 –

 

am Donnerstag, 14.05., im Gedächtnis der 4410 Ermordeten in KATYN 1940 und weiterer 900 seither ‘vermissten’ polnischen Offiziere und 11.000 polnischen Soldaten – für Ingrid Visser und Lodewijk Severein, niederländische Volleyballspielerin und ihr Lebensgefährte; in der Nähe der spanischen Stadt Murcia in eine Falle gelockt, gefoltert und getötet 2013 –

 

am Freitag, 15.05., für Hermann Bäumker – für den Priester Fritz Keller, zu Tode gebracht durch medizini­sche 'Experi­mente' in Dachau 1943 – im Gedächtnis der Getöteten von MAALOT 1974: 30 Tote, darunter 22 jüdische Schulkinder, von palästinensischen Terroristen als Geiseln genommen und bei einer Befreiungsaktion getötet –

 

am Samstag, 16.05., im Gedächtnis aller Getö­te­ten bei der Liqui­dierung des jüdischen Wohnviertels in Warschau 1943 – für Ludwig Oversohl – Karl Rütters – für die Stasi-Offiziere Syl­vester Murau, Egon Glombik , Gert Trebelhar und Dr. Werner Teske, alle nach Westdeutschland ge­flüch­tet, in die DDR entführt und hingerichtet in den Jahren 1956-1981 –

 

am Montag, 18.05., für Eberhard Fauck – Alfons Josef Westhoff – für den Jungen Josef Novak, ermordet in Auschwitz 1944 –

 

am Mittwoch, 20.05., für 440 deut­sche Soldaten, ums Leben ge­kommen im Stollensystem des Mont Cornillet im Marne­schlacht­feld 1917 – für einige 100.000 Soldaten, die in den Rhein­wie­sen-Lagern bei Remagen und Rheinhausen, dem Hunger und der Witterung ausgeliefert, zu Tode kamen 1945-1946 – für den finnischen UNO-Solda­ten Juhani Matikainen, als erster UNO-Soldat in Zypern getötet bei einem Feuerüberfall 1964 –

 

am Donnerstag, 21.05., für Ro­bert Schelter – für Rajiv Gandhi, indischer Ministerpräsi­dent, ermordet 1991 – für Günter Beggerow und Mitstudenten der Freien Universität Berlin, entführt und in der Sowjetunion hingerichtet 1952 – für Prior Christian de Chergé, die Fra­tres Luc Dochier und Christophe Lebreton, die Patres Célestin Ringeard, Paul Favra-Miville, Bruno Lemarchand und Michel Fleury, Mönche der Trappisten-Abtei in Tibhirine/ Algerien, von Terroristen entführt, um deren inhaftierte Genossen freizu­pressen, dann ermordet 1996 – für Hélène Pastor, monegassische Milliardärin; zusammen mit ihrem Fahrer Mohammed Darwich nach einem Krankenhausbesuch von zwei Auftragsmördern niedergeschossen 2014 –

 

am Freitag, 22.05., für Saffie Rose Roussos, 8 Jahre, John Atkinson, und Georgina Callander, 18 Jahre, mit weiteren 19 Menschen getötet beim Bombenanschlag eines Selbstmordattentäters auf Konzertbesucher in der Manchester Arena in England 2017 – für Lee Rigby, britischer Soldat aus Manchester; auf offener Straße im Londoner Stadtteil Woolwich von zwei islamistischen Extremisten mit einem Auto angefahren und mit Hiebwaffen und Messern getötet 2013 – für Susanna Maria Feldmann, 14 Jahre, von einem 21jährigen irakischen Flüchtling vergewaltigt, anschließend getötet und in einem Erdloch am Stadtrand von Wiesbaden vergraben 2018 –

 

am Samstag, 23.05., für Girolamo Savonarola, getötet durch Schuld des kirchlichen Amtes – für Pater Reinhold Johannes Unterberg, Salvatorianer, ermordet 1940 im KZ Sachsenhausen – für Erich Filla – für Efraim Elrom, als Geisel ermordet 1971 – für Giovanni Falcone, Richter im Kampf gegen die Mafia, mit seiner Frau Francesca und drei Polizei­beamten ermordet 1992 –

 

am Sonntag, 24.05., für Wilhelmine Klahold-Dahl – für Elisabeth Käse­mann, deutsches Opfer der argentinischen Militärdiktatur, gefoltert und ermordet bei Buenos Aires 1977 – für Jun Hase, geistig behindertes Kind, entführt und ermordet in Kobe/­­Japan 1997 – für Emanuel Riva, Mira Riva und Dominique Chabrier, israelisches Ehepaar und französische Staatsbürgerin; bei einem Anschlag auf das jüdische Museum in Brüssel durch Schüsse eines islamistischen Attentäters getötet 2014 –

 

am Montag, 25.05., für Birgit Beetzen, in einem familiären Konflikt von einer Verwandten getötet 2007 – für Willi Blambeck – Elisa­beth Görde­mann – für den Matrosen Hans Nolten, mit den Kameraden auf dem U-Boot U 414 im Mittelmeer ver­senkt 1943 – für Pedro Luis Boitel, im kuba­nischen Gefängnis gefoltert und nach langer Haft ohne medizinischen Beistand verstorben 1972 –

 

am Mittwoch, 27.05., für mehr als eine Million Armenier, ermordet im Osmanischen Reich beim ersten Genozid des 20. Jahrhunderts von 1915 bis 1917 – für Farzana Iqbal, in einer familiären Auseinandersetzung vom Vater, zwei Brüdern, ihrem ehemaligen Verlobten und weiteren Personen zu Tode gesteinigt 2014 –

 

am Donnerstag, 28.05., für Heidi Schwulera, ihre Kinder Karsten, 8 Jahre, und Tatjana, 5 Jahre, ihre Eltern Gustav Koßmann und Hedwig Koßmann, vom Ehemann ermordet 1972 – für Willi Denno – Willy Heyer – Wilhelm Heinrich Lennartz – Wilhelm Muß – Willy op den Akker – Wil­helm Webels – Wilhelm-Hubert Sasse und Sohn Wilhelm Her­mann, im Bombenkrieg getötet in Essen 1943 – für Wilhelm und Wilhelmine Klein-Müller und Wilhelm Vatter –

 

am Freitag, 29.05., für Mathilde Knipp-Paganetti und Selma König-Daniel, umgekom­men 1945 auf der Flucht aus Schlesien – für 39 Menschen, getötet beim 'Krieg der Fans' im Heysel-Stadion in Brüssel 1985 – für Dusan Tasic, serbischer Soldat, getötet im Kosovo 1998 –

 

am Sonntag, 31.05., für alle Getöteten des Anschlags auf den Flughafen Tel-Aviv-Lod 1972 – für Furkan Dogan, zusammen mit weiteren 8 Menschen durch eine israelische Militäraktion beim Aufbringen eines Schiffskonvois mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen getötet 2010 -

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